Archiv für Oktober 2008

Zeigt her eure Rechner…

Ich fang mal an, hiermit sei also auch ein neues Stöckchen ins Spiel gebracht. Weiter gebe ich es an dontpanic.

Empfehlung

Empfehlung

Beim Transpa malen, beim aufräumen, beim Hausaufgaben machen und auch beim Bloggen sehr zu empfehlen: Die Sets des Hitkecker Heinemanns. Sehr heiße scheiße, und das 3fach for free. Wenn das mal nichts ist:
Teil 1
Teil 2
Teil 3

Der letzte Dumme Kommunist…

Die Schlauesten der Propagandisten sagen: »All das Geld ist genau so lange sicher, bis es jemand haben möchte. Aber warum sollte es jemand haben wollen, wo es doch so sicher ist? Das Geld der Deutschen ist derzeit in einem logischen Rätsel angelegt.« (FAZ, 8. Oktober 2008) Und wenn dann der Dümmste der Kommunisten antworten würde: Das geht mich nichts an, denn es handelt sich nicht um ein »logisches Rätsel«, das theoretisch aufzulösen wäre, sondern um die gesellschaftliche Liquidation des Kapitals als der »Selbstverrätselung der Menschheit« (Marx), dann, ja: dann könnte die vermaledeite Geschichte gut ausgehen.

Ein gelungener Beitrag der Initiative Sozialistisches Forum zur aktuellen Finanzkrise, und der Reaktion der bürgerlichen Presse darauf, in der neuen Jungle World.
Seit kurzem Suche ich einen Text eben dieser Initiative SF, welcher den vielversprechenden Titel „Stoppt die Konterrevolution gegen Israel“ trägt, google weiß dazu nicht viel. Wer also weiß wo der Text liegt, oder ihn auf der Festplatte hat, lasse einen Kommentar da…

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Den Text des Forums habe ich gefunden. Er trägt nämlich den Namen „Die Konterrevolution gegen Israel“, weshalb meine Suche nicht fünig wurde. Hier also der ganze Text:


Nichts anderes ist der Zionismus als die letzte bürgerliche Revolution, die der Gegenwart. Theodor Herzl, dessen staats- und rechtsphilosophisches Buch “Der Judenstaat” diese Revolution 1896 erst so denkbar machte wie Jean-Jacques Rousseaus “Gesellschaftsvertrag” 1762 die französische, und David Ben Gurion, der Lenin Israels, stellen nichts anderes dar als die jüdische Ausgabe der großen Revolutionäre des Bürgertums, heißen sie nun Maximilien Robespierre, St. Just und Danton. Eine Revolution jedoch, eine bürgerliche zumal, ist kein Zuckerschlecken, und der Preis der Erklärung der Menschenrechte waren die Guillotine und der revolutionäre Terror, schließlich die napoleonischen Kriege gegen die feudal-absoluten Mächte, die sich weigerten, das Prinzip des neuen Zeitalters, den Code civile, d.h. die Vergesellschaftung nach Maßgabe der zu Subjekten formierten Individuen unter der Aufsicht des kapitalen Souveräns, zu akzeptieren.

Nochmal Werbung

Nochmal Werbung:

Morgen geht das Programm des Queerschnitts los…

Pandabär Video…

Seit einiger Zeit gibt es schon ein kleines Gewinnspiel von der Frittenbude, bei dem jeder mitmachen kann, der ne Möglichkeit hat, ein kleines Video zu drehen… Ich weiß nicht ob ich Zeitfinde, selbst noch eins zu basteln, aber ich versuchs auf jeden Fall. Ansonsten beteiligt euch alle, bis jetzt ist nur ein Video eingeschickt wurden, die Chancen auf Gewinn sind also noch hoch…

Mehr zum Gewinnspiel hier.

Das erste Video:



Frittenbude – Pandabär from hunnö on Vimeo.

Hammer Remix


„Das war Mord“ – Mossad oder al-Qaida?

Ivo Bozic über den Haider Unfall.

New Generation…

In der Blogosphäre treiben sich ein paar neue Blogs rum, welche prompt nach den ersten 3 Einträgen versuchen, ins Diss-Geschäft einzusteigen. Was spannenderes als sich über vereimerte Header lustig zu machen kommt dabei nicht raus. Viel zu lernen ihr noch habt, junge Padavane. Aber was will man schon erwarten, von Leuten, für die „Naja“ ein niederschmetternder Diss ist (sogar das ausgelutschte immerhin wär noch spannender gewesen) , oder die besser als Reader für Classless.org benutzt werden sollten…
Das Dissen muss da also noch ein bisschen geübt werden. Aber Jungs: abschreiben könnt ihr hier, hier und in den Kommentarbereichen einschlägig bekannter Blogs…

I kissed a Boy


Damit nochmal der Verweis auf die Queerschnitttage, welche demnächst in Weimar stattfinden, und auf deren Kundgebung am Donnerstag ich auch zu hören bin…

Vom Zurückkehren…

Manches nimmt man ja aus anderen Ländereien mit, neben Eindrücken und Erfahrungen aber auch Ohrwürmer. Wie ich ja schon geschrieben habe, bin ich nicht zu begeistert von den israelischen DJ´s, auch wenn die Jugend dort weiß, wie man ordentlich ravet… Wo hier bei einer großen Party 300 Menschen gepflegt Raven, und darauf achten, niemanden zu berühren, und dabei auch noch gut aussehen wollen, rasten in Israel 800 Schwerbetrunkene (inklusive DJ) komplett aus, und Tanzen bis zum Umfallen. Und dabei läuft dann so etwas (in großartigen Remixen):

Shine On

I kissed a Girl

Manches lässt man aber auch in anderen Länderein. Ich hab neben einer Stange Geld auch meinen Mp3 Player an einen meiner ersten Tage liegen lassen, den ich vorher schon liebevoll für die Reise bestückt hatte. Das ist natürlich sehr ärgerlich, da ich mir nun Musikgeräte meiner Mitreisenden ausleiehn musste, was zwischendadurch führte, dass ich mit Sido im Ohr durch Nazareth spazierte. Doch – Glück im Unglück – hab ich von meinen israelischen Freunden einen neuen MP gekauft bekommen, der zwar weniger Speicher als mein alter hat, dafür aber Farbdisplay und automatische Vortfahrfunktion hat. Mein alter MP liegt jetzt irgendwo zwischen Mittel und Totem Meer, so dass ich jetzt getrost dieses T-Shirt tragen könnte (wenn es nicht so scheiße außsehen würde:

Manches findet man auch in fremden Länder, was ich sehr viel getan habe. So zum Beispiel Bilder, welche man unbedingt bloggen muss, was man schon in dem Moment weiß, in dem man sie aufnimmt. Sehr nett, dieser Laden, in dem die komplette deutsche Linke ihr Mützchen und Wimpelchen gefunden hätte:

Oder aber die geheime Zentrale der ARAB, welche ich in der Altstadt Jerusalems aufgespürt habe:

Und eine Menge sehr guter Streetart, welche allerding komplett auf Provinceart veröffentlicht ist, hier nur ein Ausschnitt:

Eins steht auf jeden Fall fest, nach dem ersten Besuch in Israel sind ein paar Illusionen über das heilige Land dahin, mein Paradis ist es auch nicht geworden, wie das manch einer unterstellt. Allerding kann ich auch nur wiederholen, was Tucholsky schon treffend gesagt hat: „Wer die Enge seiner Heimat begreifen will, der reise. „