Wieder ein neuer Mix, diesmal sehr viel minimaler als die letzten, also wieder eine Freude für die Afterhourfreunde unter uns. Wahrscheinlich wird dies auch mein letzter Blogeintrag für dieses Jahr sein, morgen gehts ab nach Leipig…
Also viel Spaß mit dem Sylvestermix 2009:
Klicken, Hören und Ziehen.
Mich bei Myspace angucken.

frohes neues.
Jeder der nicht fern ab jeder Medien lebt (was heutezutage und hierzulande äußerst schwer fallen dürfte) hat es mitbekommen: den erneuten Gewaltausbruch in Israel. Da ich selber nichts dazu schreiben kann, was nicht schon geschrieben wurde, veröffentliche ich nur eine Übersicht der Artikel zur jüngsten Außeinandersetzung im Nahen Osten.
Hamas, german Edition
Ivo Bozic über den Konflikt und das deutsche Verständnis für die Hamas
Morgennachrichten, israelische Presse
Lila über neuste Meldungen der Presse in Israel
Warum Israel schnell und hart zuschlagen muss
Die Welt analysiert sehr genau die Lage im Nahen Osten
Eine kleine Blogschau
Lila gibt eine Übersicht aus der englischsprachigen Blogosphäre
Zweifrontenkrieg in Nahost
Ulrich Sahm bei Hagalil über die Strategie der Hamas
Jeder hat nur noch Angst
Der Spiegel gibt mit vielen Bildern und Vertändnis für die Palästinenser eine Übersicht in seiner Nahost Kategorie
Nach Weihnachten hat man immer einen Haufen Knete und weiß nicht was man damit anstellen soll. Ich werd mein diesjähriges Geld in einen Midicontroller investieren. Ich hab auch schon einem im Auge, bin mir aber nicht hunderprozent sicher:
DJ Control MP3 von Herkules

Kennt sich jemand mit dem Teil aus? Hat jemand Erfahrugn damit? Über Ratschläge wär ich dankbar…
Am 27.12. bin ich in Erfurt beim Nachtfalter zusammen mit anderen coolen Leuten, also nicht verpassen:

1 Irgendeine Institution drängt von außen auf ein Friedensabkommen.
2 Diese Institution bringt Repräsentanten beider Seiten dazu, Gespräche miteinander zu führen.
3 Die Gespräche dauern eine Weile; schließlich wird ein Plan entworfen.
4 Dieser Plan wird mit großem Getöse öffentlich gemacht; er sieht auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden eine Reihe von Schritten vor, die beide Seiten unternehmen sollen.
5 Bevor es zu ersten – versöhnlichen – Schritten kommt, wird Israel aufgefordert, als „Geste des guten Willens“ einige Konzessionen zu machen. (Hinweis: Dies kann auch schon vor oder gleichzeitig mit den Punkten 3 und 4 geschehen. Die Palästinenser werden übrigens nie zu ähnlichen Gesten aufgerufen.)
6 Unter großem Druck erklärt Israel sich zur geforderten „Geste“ bereit – gewöhnlich beinhaltet sie die Freilassung von Gefangenen oder die Räumung von Siedlungen.
7 Israel wird von der Weltgemeinschaft für sein „Engagement für den Frieden“ gelobt.
8 Man beginnt mit der Umsetzung der Vereinbarungen, wobei Israel immer der Erste zu sein hat, der wirkliche Zugeständnisse macht (zusätzlich zu der vorherigen „Geste des guten Willens“).
9 Israel macht die erste seiner Konzessionen und wird von der Weltgemeinschaft erneut für sein „Engagement für den Frieden“ gelobt.
10 Die Palästinenser kommen mit den ersten Ausreden, warum sie die Vereinbarungen, denen sie am Verhandlungstisch zugestimmt haben, nicht einhalten können.
11 Israel wird dazu gedrängt, einseitig mit seinen Zugeständnissen und Verpflichtungen fortzufahren, begleitet von der Warnung, „das Abkommen nicht zu gefährden“.
12 Israel macht widerwillig weitere Konzessionen, fordert aber von den Palästinensern, endlichen ihren Teil der Vereinbarungen umzusetzen.
13 Die Palästinenser setzen ihre Hinhaltetaktik fort, suchen weiter nach Ausflüchten und warnen, „kriminelle Elemente“ könnten „den Friedensprozess zerstören“.
14 Israel kündigt an, seinen Verpflichtungen nicht mehr nachzukommen, bis die Palästinenser damit beginnen, ihren gerecht zu werden. (Man beachte an dieser Stelle, dass Israel bereits verschiedene Male ein Entgegenkommen gezeigt hat.)
15 Die Palästinenser klagen Israel an, das Friedensabkommen zu „sabotieren“, und warnen vor „schrecklichen Konsequenzen“.
16 Eine „kriminelle Gruppe“ von Palästinensern greift Israel an.
17 Die Palästinenser warnen Israel, jede Vergeltung für den Angriff werde den „zerbrechlichen Frieden zerstören“ und zu einem Ende des Abkommens führen.
18 Auch der Rest der Weltgemeinschaft bedrängt Israel, „sich zurückzuhalten“ und „die Waffenruhe nicht zu brechen“.
19 Eine andere „kriminelle Gruppe“ von Palästinensern unternimmt einen weiteren Angriff.
20 Israel schlägt gegen die Terroristen zurück.
21 Die Palästinenser geben bekannt, Israel habe „den Frieden zerstört“, und kündigen die Vereinbarung auf.
22 Eine neue Welle von Terrorangriffen und israelischen Gegenschlägen beginnt.
23 Gehe zu Schritt 1.
Lizas Welt (die Erwachsenen, die den jungen Antideutschen immer die Spiegelartikel erklären), hat einen Artikel J. G. THAYER übersetzt, in dem er die 23 Schritte der andauernden Entwicklungen im Nahen Osten vorstellt. Auch in diesem Fall eines neuen Konfliktes wird sich streng an die Spielregeln gehalten…
Bevor ich es vergesse: Fröhle Arschnachten ihr Weinlöcher!
Ärgernis hat mich hier darauf hingewiesen, dass der Mittschnitt des Vortrags von Martin Dornis zur Kritik der Menschenrechte jetzt hier hochgeladen wurde. Der Vortrag war echt super, und kann nur empfohlen werden. Also viel Spaß mit dem, naja, 4. Türchen…
So. Mal wieder ein typischer Wochenendseintrag… Schnell alles abhandeln, dann muss ich los aber ich bin grad auf Platz 41 und wenn ich jetzt oben bleiben will dann muss ich was tun…
1. Termine:
Heute – Juri Gagarin in Bad Frankenhausen
Samstag, 13. Dezember 2008 | Demonstration gegen den alltäglichen Rassismus, Neonazis und für einen neuen Afro-Shop in der Innenstadt | Beginn 13:00 | Wilhelmsplatz (Innenstadt Göttingen)
es geht sicher noch mehr, aber ich bin grad zu faul zum raussuchen. wer ergänzungen hat kanns ja im kommentarbereich loswerden…
2. Hören:
♥Tekknoatze hat einen netten kleinen Mix gemacht. Hingehen und Runterladen.
Der Hitkicker Heinemann hat wieder zugeschlagen. Der Soundtrack fürs Wochenende ist also da: Hingehn und kräftig Saugen.
3. Lesen:
„Schwarzafrikaner stellen sich leicht tot“
„Zwei Tote. Zwei Tote schwarzer Hautfarbe. Zwei Tote schwarzer Hautfarbe in zwei deutschen Polizeizellen. Der eine, Laya Condé, starb im Januar 2005 in Bremen, als ihm gewaltsam Brechmittel eingetrichtert wurden. Der andere, Oury Jalloh, verbrannte im Januar 2005 während der Ausnüchterung in Dessau. „
Außerdem kam heute die neue Grundrisse.
Ich hoffe das reicht. Schönes Wochenende blöde Lesergemeinde.